Bei Memory geht es darum, dass du die Kontrolle behältst — nicht darum, beobachtet zu werden. Alles, was sich ein Coworker merkt, ist für dich sichtbar, und du kannst es jederzeit korrigieren oder löschen — wie das geht, steht unter Deine Daten & Kontrolle.
Warum das wichtig ist
Ohne Memory müsste jede E-Mail bei null anfangen — wer eure Wettbewerber sind, wie eure Markenstimme klingt, wie du einen Report formatiert haben willst, jedes Mal neu erklärt. Mit Memory kommt eine zweite Anfrage an denselben Coworker direkt zur Sache, weil die Grundlage schon da ist.Was sich tatsächlich merkt wird
Coworker merken sich die Art von Dingen, die sich auch eine gute Kollegin oder ein guter Kollege ganz natürlich merken würde — nicht alles, was du jemals sagst:- Vorlieben — wie du Reports formatiert haben möchtest, welche Details dir am wichtigsten sind, Ton- und Struktur-Entscheidungen, die du schon einmal korrigiert hast.
- Team-Sprache — die Namen, Kürzel und Begriffe, die dein Team tatsächlich benutzt, damit ein Coworker dich nicht zweimal bittet, dasselbe Akronym zu erklären.
- Laufender Kontext — Fakten zu einem Projekt, die über mehrere Aufgaben hinweg gelten, etwa wer eure Hauptwettbewerber sind oder wie eine wiederkehrende Initiative heißt.
Wie eine Erinnerung tatsächlich entsteht
Memory entsteht nicht auf einen Schlag — es durchläuft eine echte, dreistufige Pipeline, und du kannst dabei zusehen, in der Aktivitäts-Timeline der Console, statt dass es eine unsichtbare Black Box wäre:Eine Notiz wird aufgegriffen
Im Laufe eines Gesprächs bemerkt ein Coworker etwas, das sich zu merken lohnt — eine Vorliebe, ein Stück Kontext, ein Muster in der Art, wie du arbeitest. Das ist roh und ungefiltert: nur ein kleiner Fakt, noch nicht als verlässlich eingestuft.
Sie wird überprüft
Im Hintergrund — nachdem eine Aufgabe abgeschlossen ist, nachdem sich dein Profil aktualisiert, bei einem nächtlichen Durchlauf oder bei einem Nachhol-Durchgang — werden Notizen überprüft und mit dem abgeglichen, was tatsächlich gesagt wurde. Nichts wird zu einer dauerhaften Erinnerung befördert, nur weil es einmal erwähnt wurde; es muss sich gegen die echte Gesprächshistorie bewähren.
Sie wird zur Erinnerung, mit einem Confidence-Wert
Bestätigte Notizen werden zu Erinnerungen, die du auf deiner Memory-Seite siehst. Jede startet mit einem moderaten Confidence-Wert, der steigt, wenn sie in späteren Gesprächen erneut bestätigt wird — oder still verblasst, wenn sie nie wieder vorkommt.
Sehen, was sich ein Coworker merkt
Alles ist in der Console auf der Memory-Seite sichtbar. Jede Erinnerung zeigt, wie sicher und aktuell sie ist, mit einem einfachen Frische-Label:| Label | Bedeutung |
|---|---|
| Stark | Kürzlich bestätigt und genutzt — zuverlässig. |
| Etabliert | Solide, aber nicht ganz aktuell bestätigt. |
| Verblassend | Alt oder unbestätigt — möglicherweise nicht mehr aktuell. |